Schon vor einer Woche sind dauernd zwei Grünfinken in den Efeu geflogen mit allerlei sperrigen Zweigchen im Schnabel. Dann kamen sie mit Moos und welkem Gras.

Nach einem kurzen Ausflug schlüpft es eben in sein Nest. So kann man den arttypischen gelben Flügelstreif gut erkennen.Wenn es sich zurecht gesetzt, hat ist nur noch der Kopf zusehen.
Und inzwischen sitzt das Weibchen gut verborgen im Nest hinter den großen Efeublättern. Vom Wohnzimmer aus läßt es sich sehr gut beobachten und wenn ich genau hinsehe, kann ich das Weibchen tief geduckt im Nest erkennen. Nur der Kopf mit dem dicken Schnabel schaut noch heraus.
Die Eier sind leider nicht zu sehen: zum einen sind sie warm unter dem Gefieder geborgen und zum anderen verläßt die Mutter das Nest nur sehr selten und kurz. Ich habe zwar versucht über einen Spiegel hineinzusehen, doch dafür liegt es zu ungünstig.
Gestern war plötzlich ein auffälliges Gepiepse zu hören, fast als würden Jungvögel um Futter betteln. Dabei brüten die Grünfinken erst seit 3 Tagen! Es war das Weibchen, das von ihrem Mann mit Futter versorgt wurde.
Schön! Ich versuche auch ab und zu Tiere zu fotografieren. Es ist schwer.